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Supplement-Glossar

Klare, wissenschaftlich fundierte Erklärungen zu den Inhaltsstoffen und Verbindungen in unseren Supplements. Stöbere nach Kategorie oder suche nach einem bestimmten Begriff.

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A

  • Aktivierte Arthrose

    Aktivierte Arthrose: Phase der Gelenkarthrose mit Entzündungszeichen wie Schwellung, Überwärmung und Schmerzen in Ruhe.

  • ALA (Alpha-Linolensäure)

    Alpha-Linolensäure (ALA) ist eine pflanzliche, essenzielle Omega-3-Fettsäure, die der Körper nur begrenzt zu EPA und DHA umbaut.

  • Analysenzertifikat (COA)

    Ein Analysenzertifikat (COA) dokumentiert die Laborprüfung einer Charge auf Gehalt und Schadstoffe. So liest du es und erkennst ein gutes COA.

  • Antioxidantien

    Antioxidantien sind Stoffe, die reaktive Sauerstoffverbindungen abfangen und so Zellbestandteile vor oxidativen Schäden schützen können.

  • Arthrose

    Arthrose ist ein Verschleiß des Gelenkknorpels mit Entzündungsreaktionen: Ursachen, typische Beschwerden und was Studien zu Curcumin untersuchten.

  • Ätherische Öle

    Ätherische Öle sind flüchtige Aromastoffe der Pflanze; in Kurkuma-Pulver prägen sie Geruch und Geschmack und fehlen in vielen Curcumin-Extrakten.

  • Ayurveda

    Ayurveda ist die traditionelle indische Heilkunde, in der Kurkuma seit Jahrtausenden verwendet wird – Herkunft, Bedeutung und wissenschaftliche Einordnung.

B

  • BDNF

    BDNF (Brain-derived neurotrophic factor) ist ein Wachstumsfaktor für Nervenzellen. Was er tut und was Studien zu Curcumin dazu zeigen.

  • Bioverfügbarkeit

    Bioverfügbarkeit gibt an, welcher Anteil eines Wirkstoffs tatsächlich im Blut ankommt – bei Curcumin ist sie von Natur aus sehr gering.

  • Blutverdünner

    Blutverdünner hemmen die Blutgerinnung oder die Verklumpung von Blutplättchen – und können mit Curcumin und Kurkuma wechselwirken.

C

  • C-reaktives Protein (CRP)

    Das C-reaktive Protein (CRP) ist ein Blutwert, der Entzündungsaktivität anzeigt. Was er misst, was Werte bedeuten und wie er in Curcumin-Studien genutzt wird.

  • Choleretische Wirkung

    Choleretisch bedeutet, dass ein Stoff die Bildung und den Fluss der Galle anregt. Was das bei Kurkuma und Curcumin bedeutet und wann Vorsicht gilt.

  • Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Was dahintersteckt und was Studien zu Curcumin dabei untersuchten.

  • Curcumin

    Curcumin ist der gelbe Hauptwirkstoff der Kurkumawurzel – gut erforscht, aber fettlöslich und im Körper schwer aufnehmbar.

  • Curcuminoide

    Curcuminoide sind die gelben Wirkstoffe der Kurkumawurzel: Curcumin, Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin.

  • Cyclooxygenase (COX-2)

    Cyclooxygenasen (COX-1 und COX-2) sind Enzyme, die Prostaglandine bilden und so Schmerz und Entzündung vermitteln. Wie sie arbeiten und warum NSAR sie hemmen.

  • CYP3A4

    CYP3A4 ist ein Enzym in Leber und Darm, das einen großen Teil aller Medikamente abbaut und von Piperin gehemmt werden kann.

D

  • DHA (Docosahexaensäure)

    DHA (Docosahexaensäure) ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure und ein wichtiger Baustein von Gehirn und Netzhaut.

  • Doppelblindstudie

    Bei einer Doppelblindstudie wissen weder Teilnehmende noch Prüfende, wer den Wirkstoff und wer das Placebo erhält. Warum das so wichtig ist.

  • Dyspepsie

    Dyspepsie bezeichnet Oberbauchbeschwerden wie Völlegefühl und frühes Sättigungsgefühl – im Volksmund oft Reizmagen genannt.

E

  • EFSA

    Die EFSA ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit und bewertet unter anderem Zusatzstoffe, Nährstoffe und gesundheitsbezogene Angaben.

  • Endothel

    Das Endothel ist die dünne innere Zellschicht aller Blutgefäße. Es steuert Gefäßweite und Durchblutung. Was es leistet und was Studien zu Curcumin untersuchten.

  • Entzündungsmarker

    Entzündungsmarker sind Blutwerte wie CRP, Interleukin-6 oder TNF-α, die Entzündungsvorgänge anzeigen – was sie messen und was sie nicht aussagen.

  • EPA (Eicosapentaensäure)

    EPA (Eicosapentaensäure) ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure aus fettem Seefisch und Algenöl.

  • Essenzielle Fettsäuren

    Essenzielle Fettsäuren kann der Körper nicht selbst bilden, du musst sie über die Nahrung aufnehmen.

  • Ethanol-Extraktion

    Bei der Ethanol-Extraktion werden Curcuminoide mit Alkohol aus der Kurkuma-Wurzel herausgelöst; sie ist ein gängiges Verfahren für Kurkuma-Extrakte.

  • Evidenz

    Evidenz bezeichnet, wie stark die wissenschaftlichen Belege für eine Aussage sind – von Zellversuch bis zur Meta-Analyse.

F

  • First-Pass-Effekt

    Der First-Pass-Effekt ist der Abbau eines Wirkstoffs in Darmwand und Leber, bevor er den Körperkreislauf erreicht.

  • Fischöl

    Fischöl stammt aus fettem Seefisch und ist die klassische Quelle für die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA.

G

  • Gallensäuren

    Gallensäuren werden in der Leber gebildet und machen Fette verdaulich – Aufgaben, Kreislauf und ihre Bedeutung für fettlösliche Stoffe wie Curcumin.

  • Gallensteine

    Gallensteine sind feste Ablagerungen in Gallenblase oder Gallengängen; bei Kurkuma und Curcumin gelten sie als Grund für ärztliche Rücksprache.

  • Gastritis

    Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut, die akut oder chronisch verlaufen und verschiedene Ursachen haben kann.

  • Ghee

    Ghee ist geklärte Butter bzw. Butterschmalz und gilt im Ayurveda als Trägerstoff – was es ist und warum es zu Kurkuma passt.

  • Gingerole

    Gingerole sind die Scharfstoffe im frischen Ingwer; beim Trocknen entstehen daraus Shogaole. Was sie sind und was Studien untersuchten.

  • Glucuronidierung

    Bei der Glucuronidierung koppelt der Körper Stoffe an Glucuronsäure, damit sie wasserlöslich sind und über Niere oder Galle ausgeschieden werden.

  • GRAS-Status

    GRAS steht für „Generally Recognized As Safe“ und ist eine US-amerikanische Einstufung für Stoffe, die in Lebensmitteln als sicher gelten.

H

  • Halbwertszeit

    Die Halbwertszeit gibt an, nach welcher Zeit die Hälfte eines Stoffes im Körper abgebaut oder ausgeschieden ist.

  • Hepatotoxizität

    Hepatotoxizität bedeutet leberschädigende Wirkung eines Stoffes. Was der Begriff meint, wie Leberwerte zu lesen sind und was zu Curcumin bekannt ist.

  • HPLC

    HPLC trennt die Bestandteile einer Probe und misst, wie viel von jedem enthalten ist – Standardverfahren der Qualitätskontrolle.

I

  • In vitro

    In vitro bezeichnet Versuche im Labor an Zellen oder Molekülen außerhalb eines lebenden Organismus; Ergebnisse sind nicht direkt auf Menschen übertragbar.

  • Interleukin-6 (IL-6)

    Interleukin-6 ist ein Botenstoff des Immunsystems, der Entzündungsreaktionen steuert und in Studien häufig als Entzündungsmarker gemessen wird.

K

  • Kniearthrose

    Kniearthrose (Gonarthrose) ist der Gelenkverschleiß im Knie – hier erfährst du, was dabei passiert und was Studien zu Curcumin untersucht haben.

  • Knorpel

    Knorpel ist das elastische Gewebe, das Gelenkflächen überzieht und Stöße abfedert. Hier erfährst du, wie er aufgebaut ist und warum er sich kaum erholt.

  • Kurkuma-Extrakt

    Kurkuma-Extrakt ist ein konzentrierter Auszug aus der Kurkumawurzel mit hohem Curcuminoid-Anteil – Unterschied zu Pulver, Herstellung und Qualitätsmerkmale.

L

  • Leberenzyme

    Leberenzyme wie GPT und GOT sind Blutwerte, die Hinweise auf die Belastung der Leberzellen geben und bei Supplement-Sicherheit eine Rolle spielen.

  • Lipophil (fettlöslich)

    Lipophil heißt fettliebend: Solche Stoffe lösen sich gut in Fett und Öl, aber kaum in Wasser – wie Curcumin.

M

  • Magnesium-Bisglycinat

    Magnesium-Bisglycinat ist Magnesium, das an zwei Moleküle der Aminosäure Glycin gebunden ist, eine oft als gut verträglich geltende Form.

  • Meta-Analyse

    Eine Meta-Analyse fasst die Ergebnisse mehrerer Einzelstudien statistisch zusammen und liefert so eine belastbarere Gesamtaussage.

  • Mizellen

    Mizellen sind winzige Kügelchen aus Tensiden, die fettlösliche Stoffe wie Curcumin in Wasser transportieren können.

  • Morgensteifigkeit

    Morgensteifigkeit ist die Steifheit der Gelenke nach dem Aufwachen oder nach längerer Ruhe – ein typisches Symptom bei Arthrose.

N

  • Nahrungsergänzungsmittel

    Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, die die normale Ernährung mit Nährstoffen oder anderen Stoffen in dosierter Form ergänzen.

  • NF-κB

    NF-κB ist ein Proteinkomplex, der in Zellen Gene für Entzündung und Immunantwort anschaltet. Was er tut und was im Zusammenhang mit Curcumin untersucht wird.

  • NSAR

    NSAR sind nichtsteroidale Antirheumatika wie Ibuprofen und Diclofenac: entzündungshemmende Schmerzmittel mit möglichen Magen-, Nieren- und Herzrisiken.

  • Nüchternblutzucker

    Der Nüchternblutzucker ist der Glukosewert im Blut nach mindestens acht Stunden ohne Essen – Normwerte, Bedeutung und was Studien zu Curcumin zeigen.

O

  • Oxalat

    Oxalat (Oxalsäure) ist ein natürlicher Pflanzenstoff, der mit Calcium Kristalle bilden kann. Warum er bei Nierensteinen und Kurkuma eine Rolle spielt.

  • Oxidativer Stress

    Oxidativer Stress bezeichnet ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und körpereigenen Schutzsystemen – einfach erklärt, mit Messwerten und Studienlage.

P

  • P-Glykoprotein

    P-Glykoprotein (P-gp) ist ein Transportprotein, das Fremdstoffe aus Zellen pumpt – wichtig für die Aufnahme von Wirkstoffen und für Wechselwirkungen.

  • Pharmakokinetik

    Pharmakokinetik beschreibt, wie ein Wirkstoff aufgenommen, verteilt, abgebaut und ausgeschieden wird – kurz: was der Körper mit dem Stoff macht.

  • Phospholipide

    Phospholipide sind fettähnliche Moleküle, die Zellmembranen bilden und in Lecithin vorkommen; mit Curcumin bilden sie Phytosome.

  • Phytosom

    Ein Phytosom ist ein Komplex aus einem Pflanzenstoff und Phospholipiden, der die Aufnahme im Darm verbessern soll.

  • Piperin

    Piperin ist der Scharfstoff des schwarzen Pfeffers. Es hemmt Abbauwege in Leber und Darm und erhöht so die Curcumin-Aufnahme – mit Medikamenten-Risiken.

  • Placebo

    Ein Placebo ist ein Scheinpräparat ohne Wirkstoff, das in Studien als Vergleich dient, um echte Effekte von Erwartungseffekten zu trennen.

  • Polyphenole

    Pflanzliche Verbindungen mit antioxidativen Eigenschaften, z. B. in Beeren, Kakao und Kurkuma.

  • Polysorbat 80

    Polysorbat 80 (E 433) ist ein Emulgator, der fettlösliche Stoffe in Wasser verteilbar macht und in manchen Curcumin-Präparaten eingesetzt wird.

  • Probanden

    Probanden sind gesunde Teilnehmende an wissenschaftlichen Studien; Patienten haben die untersuchte Erkrankung. Warum die Unterscheidung wichtig ist.

  • Pullulan

    Pullulan ist ein pflanzlicher Kapselstoff, den ein Pilz aus Stärke herstellt, eine vegane Alternative zu Gelatine.

R

  • Randomisierte kontrollierte Studie (RCT)

    Eine randomisierte kontrollierte Studie teilt Teilnehmer zufällig Gruppen zu und vergleicht sie – der Standard für belastbare Aussagen.

  • Reizdarm

    Das Reizdarmsyndrom ist eine funktionelle Darmerkrankung mit Bauchschmerzen und veränderter Verdauung – ohne erkennbare organische Ursache.

  • Resorption

    Resorption ist die Aufnahme eines Stoffes aus dem Darm ins Blut – wie sie funktioniert, wovon sie abhängt und warum sie bei Curcumin so gering ausfällt.

S

  • Schwermetalle

    Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen sind unerwünschte Verunreinigungen. Warum sie bei Kurkuma-Pulver ein Thema sind.

  • Standardisierter Extrakt

    Ein standardisierter Extrakt enthält einen festgelegten Anteil des Wirkstoffs, zum Beispiel 95 % Curcuminoide, unabhängig von der Ernte.

  • Stille Entzündung

    Stille Entzündungen sind unterschwellige, chronische Entzündungsprozesse ohne klare Symptome. Was dahintersteckt und was sich messen lässt.

  • Superoxid-Dismutase (SOD)

    Die Superoxid-Dismutase (SOD) ist ein körpereigenes Enzym, das aggressive Superoxid-Radikale entschärft – ein Teil der zelleigenen Schutzsysteme.

  • Systematischer Review

    Ein systematischer Review wertet alle Studien zu einer Frage nach festen Regeln aus. Hier erfährst du, wie er funktioniert und wie du ihn einordnest.

T

  • Thrombozytenaggregation

    Thrombozytenaggregation ist das Verklumpen von Blutplättchen – der erste Schritt der Blutgerinnung und Ziel vieler Blutverdünner.

  • Tierstudie

    Eine Tierstudie untersucht Wirkstoffe an Tieren, meist Mäusen oder Ratten – Aussagekraft, Grenzen und warum sie nicht automatisch für Menschen gilt.

  • Triglyceride

    Triglyceride sind die wichtigsten Blutfette und Energiespeicher des Körpers; Nüchternwerte unter 150 mg/dl gelten als normal.

V

  • Vitamin K2 (MK-7)

    Vitamin K2 (MK-7) ist eine langlebige Form von Vitamin K, die Bakterien bilden und die oft mit Vitamin D3 kombiniert wird.

W

  • Wechselwirkungen

    Wechselwirkungen sind gegenseitige Beeinflussungen von Medikamenten, Supplementen oder Lebensmitteln, die Wirkung und Verträglichkeit verändern können.

  • WOMAC-Index

    Der WOMAC-Index ist ein standardisierter Fragebogen, der Schmerz, Steifigkeit und körperliche Funktion bei Arthrose von Knie und Hüfte erfasst.

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  • γ-Cyclodextrin

    γ-Cyclodextrin ist ein ringförmiges Zuckermolekül aus acht Glucose-Einheiten, das fettlösliche Stoffe wie Curcumin einschließen kann.