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Was ist EPA (Eicosapentaensäure)?

EPA (Eicosapentaensäure) ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure mit 20 Kohlenstoffatomen und fünf Doppelbindungen. Sie steckt in fettem Seefisch, Fischöl und bestimmten Mikroalgenölen und wird vom Körper nur begrenzt aus Alpha-Linolensäure gebildet.

Woher kommt EPA und was macht sie?

EPA gehört wie DHA zu den marinen Omega-3-Fettsäuren. Besonders viel steckt in fettem Seefisch wie Hering, Makrele und Lachs sowie in Fischöl. Einige Mikroalgen, etwa der Gattung Nannochloropsis, bilden ebenfalls EPA und werden für vegane Öle genutzt.

EPA ist Bestandteil von Zellmembranen und dient dem Körper als Ausgangsstoff für bestimmte Gewebehormone (Eicosanoide). Aus Alpha-Linolensäure kann der Körper EPA bilden, jedoch nur in geringer Menge.

Zugelassene Angabe und Zufuhr

In der EU ist zugelassen: EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg EPA und DHA ein. Die EFSA hat 250 mg EPA plus DHA pro Tag auch als angemessene Zufuhr für Erwachsene abgeleitet, die DGE empfiehlt denselben Wert.

Die EFSA hat 2012 außerdem bewertet, dass Supplemente mit bis zu etwa 5 g EPA und DHA zusammen pro Tag bei Erwachsenen keine Sicherheitsbedenken aufwerfen, bei EPA allein bis etwa 1,8 g pro Tag. Einen offiziellen Höchstwert hat sie nicht festgelegt.

EPA und DHA im Vergleich

  • EPA ist kürzer (20 C-Atome) und vor allem als Ausgangsstoff für Eicosanoide bekannt.
  • DHA ist länger (22 C-Atome) und besonders in Gehirn und Netzhaut angereichert.
  • Fischöle enthalten beide, das Verhältnis unterscheidet sich je nach Produkt. Auf dem Etikett solltest du die Menge an EPA und DHA getrennt prüfen, nicht nur die Gesamtmenge „Omega-3“.
Hinweis

Allgemeine Information, keine medizinische Beratung. Bei Einnahme von Blutverdünnern oder vor Operationen sprich hochdosierte Omega-3-Präparate mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab.

DHA (Docosahexaensäure)

DHA (Docosahexaensäure) ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure und ein wichtiger Baustein von Gehirn und Netzhaut.

ALA (Alpha-Linolensäure)

Alpha-Linolensäure (ALA) ist eine pflanzliche, essenzielle Omega-3-Fettsäure, die der Körper nur begrenzt zu EPA und DHA umbaut.

Fischöl

Fischöl stammt aus fettem Seefisch und ist die klassische Quelle für die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA.

Essenzielle Fettsäuren

Essenzielle Fettsäuren kann der Körper nicht selbst bilden, du musst sie über die Nahrung aufnehmen.